Litauen-Klaipeda

Am späten Nachmittag/Abend spartierte ich durch die Altstadt. Diese war in Ansätzen schön renoviert, jedoch fast Menschenleer. Man merkt hier stark, dass es die Leute schwer haben. Ein großer Kontrast zeigt sich auch in den Schafenster der Läden, hier gibt es noch viele einfache Kleider.

Litauen-Klaipeda

Litauen-Klaipeda, Nebenarm der Memel

Kaliningrad nach Litauen, über die Nehrung

Die Nehrung ist eine schmale Landzunge, ca. 75 km lang. In der Mitte verläuft die Grenze zwischen Kalinigrad und Litauen.
In beiden Länder sind es Naturschutzgebiete. Die Straße ist einfach und man kann nur langsam fahren. Nach der Stadr genoss ich die ruhige Fahrt.

Straße von Kaliningrad nach Litauen, Nehrung, ca. 70 km, Naturschutzgebiet, fast immer Wald, viele Tiere

Auf dem Weg von Kalingrad nach Litauen, auf der Nehrung, Strand an der Ostsee

Die Fahrt ging fast nur durch den Wald, Schilder verwiesen auf Tiere, habe jedoch keine gesehen.
Es gab viele Stellen an der man zur Ostsee gehen konnte.
Auch zur anderen Seite, See/Meer Kurische Haff, könnte man gehen. Manchmal traf man auch auf kleinste Dörfer.

Wie gesagt war in der Mitte die Grenze, ok man muss halt warten, auf beiden Seiten der Grenze, ansonsten ging es problemlos.

Mit einer kostenlosen Fähre, ging es dann auf der Litauische. Seite, über den Memel -Zulauf in die Ostsee. Dann war man in Klaipeda, eine Stadt in Litauen, welche sich noch im Aufbruch zwischen Sozialismus und Europa befindet.
In einem schönen Hotel, Bohema, fand ich Platz zum übernachten.

Kalinigrad

Bei der Ankunft, Stadteinfahrt von Westen, war die Stadt trostlos. Vergammelte Häuser und typische Leere und breite (sozialistische Staaten) Straßen.
Leider habe ich keine Bilder gemacht.
Am nächsten Morgen fuhr ich mit dem Auto in die Stadtmitte, da war das ganze schon schöner. Einige Häuser waren Restauriert und die typischen neuen Einkaufstempel. Aber auch schöne Kirchen.

Kaliningrad, orthodoxe Kirche

Kaliningrad, orthodoxe Kireche von innen

Ich fand das Büro für die FanID problemlos. Auch das beantragen der neuen FanID war einfach.

Da ich die Einkaufstempel mied, gäbe es gar nicht mehr so viel anzuschauen. Ich aß noch das typische russische Mittgaessen, viel Kartoffel mit Schweinefleisch und Eier.

Danach machte fuhr ich weiter. Zuvor tankte mein Auto auf, 1l Diesel kostete ca. 480 Rubel (ca. 0,75€)

Danzig nach Kaliningrad

Mittags bin ich von Danzig nach Kalinigrad aufgebrochen. Ich Fuhr die Straße 501 ganz oben an der Ostsee.
Über die Tote Weichsel ging es über eine schwimmende Brücke. Schöne kleine Straße führte durch ein Naturschutzgebiet entlang einer stillgelegten Schmalspur Eisenbahnlinie. Den Fluss Wisla wurde mit einer Fähre überquert.

Danzig, auf dem Weg nach Kalinigrad habe ich mit einer Fähre den Fluss Weichsel überqwert. Blick in die Ostsee-Mündung
Mein Auto auf der Fähre,
Schlepper seitlich an der Fähre

Dann ging die Straße Südöstlich Richtung Elag.
Eigentlich mitten in der Pampa eine große Stadt und wieder sehr schön rausgeputzt.
Polen, Elblag eine große schöne Stadt zwischen Danzig und Kaliningrad
Polen/Elblag schön rausgeputzt.

Die letzten 50km ging es ziemlich langweilig auf einer guten Straße bis zur Grenze. Zuerst an der polnischen Seite.

Polen/Grenze nach Kaliningrad

Ich wartete ca eine Stunde, obwohl nix los war. Ich nutzte die Zeit um Geld zu wechseln. Meine Sloty in Rubel. Umgerechnet, 1Euro zu 70 Rubel. Nach einiger Zeit war ich dran, nur eine Frau kontrollierte die Papiere (auch Fahrzeugschein) und kontrollierte das Innere des Fahrzeugs. Alles gut, es ging weiter zur russischen Seite. Das gleiche, warten.
Hier waren bei der Kontrolle ca 5 Beamte pro Spur am werkeln.
Bei der Kontrolle der Papiere wurde festgestellt, dass die Passport-Nr falsch war. Am Ende war ein Zahlendreher. Ein Beamte führte mich in ein leeres Büro, mir würde es leichter als ich ein Prospekt mit dem FanID sah. Ein netter junger Mann versuchte mittels Support-Anrufen das Problem zu lösen. Nach zwei Stunden gab er erfolglos auf. Irgendwann bekam ich ein prov. Einreise Erlaubnis mit der Auflage das mit der FanID in Kaliningrad zu regeln. Nachdem ich noch draußen im kalten Wind stehend Zollformulare, hauptsächlich ging es um mein Auto, hatte ich freie Fahrt nach Kaliningrad. Es war schon dunkel bis mich mein Navi erfolgreich in die Stadtmitte gebracht hatte. Glück, vor mir Stand ein neu gebautes Ibis-Hotel.
Die Übernachtung kostete mich ca. 65 Euro.

Danzig

Danzig, Innenstadt, sehr schön
Die Fahrt von Stettin nach Danzig, ca 350km, war Anfangs schrecklich. Es wird an einer Autobahn gebaut, doch eigentlich nur zig Baustellen und kein vorankommen. Nach und nach wird es besser und dann richtig schön. Durch Wälder und Dörfer. Kilometerweite Baumalleen, in den Abend reingefahren.
Habe mir dann ca. 50km von Danzig eine Unterkunft gefunden und habe übernachtet.
Am nächsten Morgen machte ich einen längeren Spaziergang durch die Innenstadt von Danzig.
Danzig, Südtor[/

[caption id="attachment_144" align="alignnone" width="300"] Danzig, historisches Rathaus, um aufzufallen steht es schräg zur Straße

Danzig, Fluss Motlawa
Danzig, Nordtor

Potsdam, Garten und Schlösser, Stettin,

Am Montag morgen, nach einem guten Frühstück, machte ich eine schönen Spaziergang durch den Potsdammer Park. Noch kühl und fast keine Leute genoss ich den Park mit seinen Schlössern Sansousie und Orangerie und vielen kleine Gebäude, Kirchen und Pavillon.

Potsdam/Schlossgarten/Schloss Sanssouci

Potsdam/Schlossgarten/Schloss Sanssouci

Potsdam/Schlossgarten/Pavillon neben Schloss Sans Sousie

Das schönste waren aber die Parkanlagen mit den vielen kleinen Seen, Springbrunnen und Bächen.
Potsdam/Schlossgarten

Gegen Mittag fuhr ich dann von Potsdam nach Stettin. Die zweistündige Autofahrt, durch schöne Wälder, kaum Verkehr war angenehm.
Die Grenze nach Polen ist komplett offen. Man merkt es an den polnischen Verkehrsschilder und an den schlechteren Straßen, das man in Polen ist.
Stettin ist ok. Bisschen viel Straßen und zuviele Autos. Viele Gebäude sind schön renoviert. Viele Restaurants, Caffees und Kneipen bringen ein Flair in die Altsdtadt. Schade daß der Fluß (Oder) mit Verkehrsstraßen zugebaut ist.