China, Pingyao

Nach ca. 5h Fahrt auf eine guten Autobahn, jetzt auch mit deutlich mehr Verkehr als von Hohot nach Datong, erreichten wir die Stadt Pingyao. Diese Stadt hat ihre Altstadt aus dem 15 Jahundert als Kultur-Erbe bewahrt. Wir übernachteten in der Altstadt in einem alten historischen Hotel. Alle Zimmer gingen in den offenen Innenhof auf. Hier wurde mir wiederum deutlich, wie freundlich alle Menschen sind, wenn man lächelt bekommt man das lächeln zurück und man wird freundlich angesprochen.

Abends machten wir einen Bummel durch die gut besuchte Altstadt. Enge Gassen, typische alte chinesische Stein-Häuser und ihren Verzierungen viele kleine Geschäften und Restaurants geben dieser Altstadt ihren Charakter. In der Stadt haben keine Autos Platz, zu enge Gassen. Man fühlt sich in eine alte Welt versetzt,

Am nächsten Morgen, ich verzichtete auf ein Frühstück im Hotel, gingen wir die Sehenswürdigkeiten der Altstadt abzuklappern und das Frühstück nachzuholen. Ein Ticket reichte für alle Highligths, China ist in dieser Beziehung sehr modern und gut organisiert und strukturiert. Auch hier gab es sehr vielen, eigentlich nur chinesische Touristen. Viele junge Paare, aber auch viele Familien mit Kindern, flanierten durch die Altstadt und bringen ihr Geld unter die Leute.  Es gab hier die erste Bank in China, welche auch das erste Papiergeld tauschte. Bereits seit dem 5 Jahrhundert gab es in ganz China nur eine Währung, diese wurde in grafierte Steinblocks, in Metallstücke und später dann in Papiergeld abgebildet. In der Stadt gibt es auch sehr schöne Tempelanlagen aus den unterschiedlichen Buddistischen Richtungen. Am Schluß schauten wir auch hier wieder die typische Stadtmauer, welche die Altstadt komplett umschließt, an.

Meine chinesische Reisebegleiterin Bella Yuan, sehr nettes und offenes Mädchen, hat Tourismus studiert, und arbeitet für verschiedene Reisebüros.

Am späten Nachmittag, nach dem Lunch fuhren wir dann Richtung Xian. Ca. 500 km

China, Datong

Am Abend erreichten wir die Stadt Datong. Datong ist mit 1.3 Millionen Einwohnern noch keine chinesische Großstadt. Datong war in der Wei-Dynastie (4+5 Jahrhundert) die Hauptstadt von China. Datong liegt in der Provinz Shanxi die wiederum im Landesteil innerer Mongolei zählt. Dieser nördliche Teil ist relativ wenig besiedelt und hat ca. 35Millionen Einwohner. D.h. Mehr als 5mal soviel wie die (äußere Mongolei). Bella lotste uns mit ihrem Handy-Navigation sicher zum Hotel. Das Hotel war einfach aber ok. Kostete auch nur 25. Ich glaube in allen chinesischen Hotels gibt es ein Einheits-Frühstück. Keinen Kaffee, Stück weiches Brot, gekochte Eier, Reis und ungekochtes Kraut. Das ganze in einem Blechgeschirr mit Stäbchen. Nicht so mein Ding, aber ok.

Am nächsten Morgen fuhren wir in Datong mit dem Auto zur 500 Jahre alten Stadtmauer.  Wow, was für ein Bauwerk, eine 30m breite Mauer, ca. 20m hoch und das ganze 7x7km im Quadrat. An jeder Seite riesige Tore, mit mehreren Kammern. Innerhalb der Stadtmauer gibt es nur alte zerfallene und nicht mehr bewohnte Gebäude. Auch die Schloßanlage ist anscheinend zerfallen. Ausserhalb der Stadtmauer, im Kontrast dazu riesige moderne Hochhäuser.

Datong, Stadtmauer
Datong, Stadtmauer
Datong, Stadtmauer, Wachturm
Datong, Stadtmauer, innerhalb der Stadt zerfallene Häuser, ausserhalb der Stadt moderne Hochhäuser,
Datong, Stadtmauer, innerhalb der Stadt zerfallene Häuser, ausserhalb der Stadt moderne Hochhäuser,

Anschließend suchten wir etwas zu essen, in einem typischen chinesischen Imbiss gab es ein belegtes Brot mit Fleisch und Gemüse gut gewürzt, lecker.

Am frühen Nachmittag fuhren wir in eine ca. 30km entfernte buddhistische Tempelanlage. Seit das der Mongole Kublei Khan Kaiser von China wurde (14 Jhd) ist China offen für alle Religionen. So entstand auch der Buddhismus in diesem Teil des Landes.

Datong, buddhistische Tempelanlage

Datong, buddhistische Tempelanlage
Datong, buddhistische Tempelanlage
Datong, buddhistische Tempelanlage

Die Tempel-Anlage ist sehr groß und besteht aus vielen Höhlen. Diese Höhlen erreichen eine Größe einer Kirche. Ringsum an den Wänden sind buddhistische Figuren in unterschiedlichsten Größe rausgemeiselt und auch mit verschiedenen Farben angemalt. Die Figuren und Statuen haben sich in den Höhlen vermutlich selber geschützt und sind deshalb noch gut erhalten. Die Anlage ist sehr stimmungsvoll und wird auch von chinesischen Touristen gut besucht. An einem Freitag ca. 11 Uhr war der Parkplatz voll.

Am Parkplatz kann man auch die Reisegewohnheiten der Chinesen gut erkennen. Ca. 500 Autos, 5 Reisebusse und kaum öffentlicher Nahverkehr.

 

 

 

 

China, Grenze und Erenhot

Die letzen ca. 200km in der Mongolei gingen einfach zu fahren. Gute Straßen, wüstige Landschaft. Die letzten ca. 10km waren wieder Baustelle und die damit verbundenen staubigen festgefahrenen Straßen. Im letzen Dorf machte ich nochmals Halt. Ich aß das letze mal mongolisch d.h. Eine Pfanne voll Fleisch.  Das restliche mongolische Geld (60000 == 20€)  machte ich in den Tank.

Der übliche Stau vor der Grenze, doch es ging rel. schnelle. Viele freundliche Mongolen halfen mir bei den Formalitäten, das ging auch ohne  englisch. Nach ca. 1 Stunde war ich an der chinesischen Grenze. Dort war ich von meinem beauftragten chinesischen Reisebüro bereits angemeldet. Für die Passkontrolle wurde ich von einem Beamten freundlich empfangen und an der Schlange vorbei geschleust. Mit dem Auto ging es dann leider nicht so gut weiter. Da fehlte die Einfuhr-Erlaubnis und ich musste das Auto an der Grenze / Zollstation stehen lassen. Meine Reisebegleiterin Bella Yuan holte mich an der Zollstation ab. Wir fuhren dann die ca. 8km mit einem Taxi (12Yuan=2€) zum Hotel.

Erenhot, Grenzstadt, Hotel

In China war man wieder richtig in einer Stadt. Breite Straßen, große Häuser, alles sauber und geordnet. Das Warenangebot ist riesig, man meint jeder macht einen Laden auf und will etwas verkaufen. Da merkt man sofort die „freie Marktwirtschaft“. Der Verkehr ist in der Stadt sehr sicher geregelt. Die Autos dürfen max. 40 km/h fahren. Parallel zu den Autos gibt es viele Elektro-Roller und Elektro-Klein-Fahrzeuge. Die meisten davon sehen aus als älter 10Jahre. Es ist viel los in der Stadt, doch die breiten Straßen mit eine Linie für die Kleinfahrzeuge und einen breiten Gehweg machen das ganze sehr übersichtlich und sicher.

Alle kleinen Fahrzeuge sind elektrisch
Typischer klein – Fuhrpark, alles elektrisch, ansonsten moderne Autos wie in Deutschland. Jedoch auch fremde, vermutlich chinesische Marken.

Ich kaufte mir für 30€ ein einfaches Nokia-Tasten-Handy (fast das gleiche welches ich noch für Thailand besitze) und mit meiner Reisebegleiterin Bella besorgten wir noch ein chinesisches SIM. Jede SIM Karte wird personalisiert d.h. mit der ID-Karte oder dem Reisepass hinterlegt. So das Argument, weiß man immer wo wer ist.

Am nächsten Morgen kümmerte sich meine Reisebegleiterin Bella um die Zoll-Formalitäten. Ich machte eine kleine Stadtbesichtigung. Erenhot ist denke ich ein typische chinesische Kleinstadt. Viele Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants säumen die Straßen. Hier wird alles verkauft, was man sich denken kann. Z.B. Waren drei Lampen-Läden nebeneinander. Einer verkaufte klassische Lampen, einer moderne LED´s und einer Kronleuchter. Es gibt auch große Warenhäuser mit dann wiederum vielen kleinen Händlern welche irgendwelchen Krust anbieten.

In einem Lebensmittel-Supermarkt gibt es ebenfalls eine riesige Auswahl.

Um 12 Uhr konnte ich dann mit Bella mein Auto abholen, die Einfuhrerlaubnis war fertig. Jetzt fuhren wir zu Zulassungsstelle wo ich meinen bereits seit langem beantragten Führerschein und die Zulassung abholen konnte.

Nach einem typischen chinesischen Mittagessen, (Fischsuppe) ging es dann auf eine sehr gut ausgebaute, vierspurige Autobahn (High-Speed-Road) nach Datong. Bella achtete sehr darauf daß die Geschwindigkeits-Begrenzung von 80 oder 100 nicht überschritten wurde. Max. darf man auf den High-Speed-Roads 120km fahren.

Meine Reisebegleiterin Bella Yuan ist ein richtig quirliges Mädchen, 23 Jahre alt und hat ihr Tourismus Studium diese Jahr abgeschlossen. Mann merkt richtig welchen Elan, aber auch Gewissenhaftigkeit sie hat. Ich komme sehr gut mit ihr zurecht, ihr Englisch verstehe ich überraschend gut, meine englische Aussprache muss ich noch üben, ist sehr eingerostet, kommt aber.

 

Mongolei, Ulan-Bator bis an die chinesische Grenze

Da ich nicht wußte wie die Straßen sind, habe ich mir für die ca. 650km 3 Tage Zeit genommen. Ich hatte zuvor in einem Reisebüro nach Straßen und Unterkünfte erkundigt. Die Straßen sollen gut sein, Unterkünfte gibt es zwischen drinnen auch.

Direkt nach Ulan-Bator gab es eine 30km lange Baustelle, wieder mit entsprechender Staubpiste. Doch dann gab es durchweg bis kurz vor der chinesischen Grenze gute Straßen und auch sehr wenig Verkehr.

Straße von Ulan-Bator nach China war gut. Nur die ersten 20km waren Baustelle und entsprechende Sandpisten.
Pferde gibt es viele
Große Scharfherden wandern alleine und suchen Futter.

so richtige Hirten mit Pferden habe ich nur zweimal gesehen. Viel öfters waren die Hirten mit Motorräder unterwegs und haben die Herden getrieben.

 

Bahnübergang, hier werden die Schranken manuell betätigt.
Bahnübergang, links gehts nach China.
20km südlich von Ulan-Bator, noch fruchtbare Landschaft.

Eigentlich wollte ich in der Stadt Char oder Chair, ca. 220km südlich Ulan-Bator in einem Hotel oder einer Jurte übernachten, doch ich habe nix gefunden. Also Übernachtung im Auto, ca. 5km über Feldwege in die Wüste.

Ich wollte auch immer mal Bilder von einer Jurte machen, doch immer wenn ich eine besichtigte waren Menschen drum rum und da wollte ich nicht fotografieren.

Abends bekam ich dann Besuch von Kamelen.

Am anderen Morgen ging es dann weiter, ca. 200km nach Sanchain. Dies liegt 200km nördlich der Chinesischen Grenze.

Nach Ulan-Bator wird es langsam wüstiger.

In Sanschain fand ich dann auch ein Hotel das ok war.

Sanschain ca. 200km südlich der chinesischen Grenze
Jungs in Sanschain

Ca. 50km südlich der chinesischen Grenze

 

 

Mongolei, Darchan und Ulan-Bator

Darchan ist eine Industriestadt ca. 100km südlich der Grenze zu Russland. Die Transsibirische Eisenbahn und die Autobahn AH3 führen durch die Stadt.

In Darchan, Buddha-Figur auf einer Anhöhe.
In der Mongolei, Darchan, sehr gut sortierter Kaufladen, Preise wie in Deutschland.

Nach einer guten Nacht in einem schönen Hotel in Darchan ging es weiter Richtung Ulan-Bator. Zuerst hatte ich Probleme wieder auf die Straße zu kommen. Die Richtung war ja klar, nur nach Süden, doch alle Ausfallstraßen waren durch Baustellen gesperrt. Erst nach 30 km war ich dann wieder auf der richtigen Straße.

Doch die Baustellen gingen weiter. Die Straße verwandelte sich in eine breite festgefahrene Erdpisten mit Wasserlöchern. Das ging so ca. 10km lang. Doch auch die anschließende Straße war sehr schlecht, viele Schlaglöcher und schlimmeres. Auf der Strecke sah man sehr viele defekte Autos am Straßenrand stehen und entsprechend viele Abschleppwagen.

Straße von Darchan nach Ulan-Bator, diese ist die AH3 also Autobahn.
Das ist auch die Autobahn, direkt nach Archan, festgefahrener Boden, wenn man Pech hat dann regnet es noch. Dann kannst du die Autos nicht mehr voneinander unterscheiden.

Für die 200km von Darchan nach Ulan-Bator brauchte ich 5 Stunden.

Ulan-Bator hat ca. 1.5 Millionen Einwohner ist flächenmäßig sehr groß. Alles verteilt sich, Industrie, normale Häuser, Wohnsiedlungen. Im Zentrum dann der gewohnte Autostau, nix. geht mehr. Irgendwann machte ich dann Stopp an einem Hotel.

Am nächsten Tag besuchte ich dann Ulan-Bator Zentrum. Der riesige (typisch sowjetische) Platz mit dem Parlament und der Chingis-Chan Statue. Der Platz wirkte auf mich komischerweise befreiend. Ich kaufte noch ein paar Händlern typische Bilder, Öl auf Leder gemalt, ab. Ich fragte mich zu einem Reisebüro durch, um die weitere Reise und Übernachtungsmöglichkeiten zu klären. Mehre Leute im Reisebüro gaben mir freundliche Informationen, die Straße nach China ist besser, es gibt unterwegs Hotels und auch Jurten zum übernachten.

Ich besuchte noch das Dinosaurier-Museum  und das Nationale-Museum. Das nationale Museum ist super, es stellt die letzen 2000 Jahre Mongolei sehr gut dar. Jedes Zeitalter wird dokumentiert durch Funde und entsprechende Grafiken. Ist auf jeden Fall lohnend hinzugehen. Anschließend ging ich noch shoppen, ich suchte Kashmir-Klamotten, konnte mich dann aber nicht entscheiden. Zurück im Hotel ging es dann mit dem Taxi für ca. 3€ für 4km. Das obligatorische Feierabend-Bier gab es dann nicht, wie ich verstanden habe, ist ein Tag im Monat Alkohol-Freier-Tag. Ich hatte mehrere Restaurants probiert, alle mit dem gleichen Ergebnis.

Ulan-Bator, moderne Hochhäuser gibt es auch.
Ulan-Bator, moderne Wohnsiedlungen. Die Stadt ist flächenmässig sehr groß und hat unterschiedliche Behausungen.
Ulan-Bator, auch Industrie gibt es in der Stadt
Ulan-Bator, nebendran das notwendige Kohlekraftwerk für die Stromerzeugung.
Ulan-Bator, Parlamentsgebäude
Ulan-Bator, Chingis-Chan der großer Führer im 1300 Jahrhundert hat er die Mongolen vereint und das Reich vergrößert. Sein Enkel Kublai-Chan hat Erbe durch China erweitert und es entstand der größte Reich vor ever.
Ulan-Bator, Chingis-Chan, alte mongolische Schrift, von oben nach unten, diese wurde erst durch die Sowjetunion 1948 abgeschafft und die kyrillische Schrift eingeführt.
Ulan-Bator, Parkstreifen durch die Stadt, hier kann man schön laufen.
Ulan-Bator, durch was wird die Erde gehalten …

 

 

 

 

Von Russland in die Mongolei

Die ca. 200km von Ulan-Ude an die mongolische Grenze zieht sich über eine hügelige schöne Landschaft. Manchmal parallel zur transsibirischen Eisenbahn und zum Fluss Selange.

Kurz vor der mongolischen Grenze
Kjachta, letzte russische Stadt an der mongolischen Grenze.

Der Grenzübertritt war wie immer sehr stressig. Hauptsächlich die russische Seite. Zuerst muß man die Ausfuhr des Autos registrieren lassen. Das dauert, weil mur ein Schalter offen ist. Hauptsächlich die mongolischen Leute regen sich auf. Zum Glück gibt es einige Leute die englisch sprechen, dann ist es für mich kurzweiliger. Anschließend wird das Auto und das Gepäck kontrolliert. Ich hatte zwei Vasen dabei, aus Russland für ca. 50€ gekauft. Diese musste ich noch verzollen. Anschließend ist die Passkontrolle, wieder warten. Dann ging es durch die Endkontrolle, da fehlte auf dem Ausreisepapier ein Stempel, also wieder zurück und irgendwo den Stempel holen.

Dann ging es auf die mongolische Seite. Da ging es zwar überall schneller, doch alle Stellen, Fahrzeug-Einfuhr, Passkontrolle, Gepäckkontrolle, Fahrzeug-Steuer, Fahrzeug-Versicherung, dauerten auch eine Stunde.

Also in Summe war ich vier Stunden am Grenzübergang. Anschließend die restliche Rubel in Tugrik (für die Mongolei) wechseln, (1€==3000Tugrik) dann was Essen suchen.

Im ersten Restaurant gabs wie im Reiseführer versprochen viel Fleisch mit wenig Reis und Gemüse. Genau das brauchte ich jetzt. Mit dem obligatorischen Tee gestärkt ging es dann weiter.

Aussichtsplattform an der Straße. In der Mongolei wird auch kyrillisch geschrieben. Jedoch ähnlich wie chinesisch gesprochen. Das kyrillische ist von der Sowjetzeit übrig.
Gemüse und Obststand an der Straße
Typische Landschaft der Nord-Mongolei, keine Bäume durch die Weidewirtschaft.

Bis Darchan, ca. 100km nach der Grenze. Auffällig sind die freundlichen Menschen, (nach 20 Tagen Russland) das gute Essen, das große Warenangebot in einem armen Land und die schlechten Straßen.

Typischer Hof, in einem kleinen Dorf, umzäunt für die Herde, Pferd, Auto
In Darchan, Buddha-Figur auf einer Anhöhe.
In der Mongolei, Darchan, sehr gut sortierter Kaufladen, Preise wie in Deutschland.
Ok, Diesel gibt es in der Mongolei auch. Ca. 0,65€/l

 

 

Russland, Ulan-Ude

Die Fahrt von Irkutsk nach Ulan-Ude führte zuerst ostwärts über eine Gebirge mit schönen Aussichten auf den Baikalsee. Dann bog die Straße nordöstlich ab, für ca. 100 km entlang dem Baikalsee. Wunderschön ging es dann auch weiter, immer entlang dem Fluß Selenga bis Ulan-Ude.

Zwischen Irkutsk und Ulan-Ude
Unterwegs von Irkutsk nach Ulan-Ude, sehr schöne Strecke, entlang dem Baikalsee

 

In Ulan-Ude fand ich ein schönes Hotel mit Schwimmbad, da blieb ich erstmals für zwei Tage. In Ulan-Ude machte ich wieder meine obligatorische Rundfahrt mit der Straßenbahn. Diese führt in Ulan-Ude mit einem Kreis durch die Stadt.

Ulan-Ude

In Ulan-Ude gibt keine Sehenswürdigkeiten, man kann aber auf eine Anhöhe fahren, ca. 5km dort ist ein buddhistischer Tempel und man hat eine sehr gute Aussicht über die Stadt, über die Flüsse und über die Täler.

Ich machte noch einen Ausflug zu einem ca. 30km entfernten ebenfalls buddhistischen Tempelanlage. Dieser soll der Hauptsitz der buddhistischen Gemeinschaft in Russland sein.

 

 

Russland, Listvjanka am Baikalsee

Listvjanka liegt nordöstlich von Irkutsk und ist ein kleine Dorf welches vom Tourismus lebt.

Hier bin ich gewandert und habe eine Schifffahrt auf dem Baikalsee gemacht.

Überall sind Birken
Mit dem Schiff auf dem Baikalsee
Mit dem Schiff auf dem Baikalsee
Alte Eisenbahnlinie am Baikalsee, wurde durch den Staudamm teilweise überschwemmt, deshalb nicht mehr nutzbar.
Mit dem Schiff auf dem Baikalsee
Neues Holzhaus, isoliertes Beton-Fundament, E-Strich,
Listvjanka, viele leerstehende Hotels
Listvjanka, am frühen Morgen

Russland, Irkutsk

In Irkutsk habe ich so ca. die halbe Fahrstrecke erreicht, ca. 10000km gefahren, ohne große Problem zu haben. Das verdient eine Pause, welche ich dann auch in Irkutsk und in Listvjanka am Baikalsee mache.

Irkutsk,Bahnhof

Irkutsk war mal eine schöne Stadt. Doch die Altstadt zerfällt, immer mehr alte Holzhäuser werden nicht mehr bewohnt. Die Leute ziehen an den Rand in neue Wohnsilos. Schade, doch wahrscheinlich ist es zu teuer ein Holzhaus zu pflegen. Mir hat es trotzdem in Irkutsk gut gefallen.

Irkutsk, rumplige Straßenbahn
Irkutsk, russische Volkslieder
Irkutsk, noch viele Holzhäuser, doch die meisten zerfallen
Irkutsk, noch viele Holzhäuser, doch die meisten zerfallen
Irkutsk, Fussgängerzone
Irkutsk, Fluss Angara, kommt aus dem Baikalsee

Rusland, bis Irkutsk

Die letzten 1000km bis Irkutsk.

Die Städte Kansk und Tulun luden nicht wirklich zum verweilen ein. Ich deckte mich mit Lebensmittel ein (Brot, Wurst, Bier) und schlief wieder im Auto.

Es wird viel gemacht in Russland. Entlang der Straße gibt es überall Baustellen. Die Städte werden saniert. In den Dörfern passiert noch wenig. In Russland würde auch eine Solidarität-Steuer helfen, doch wer soll diese bezahlen, es gibt für Russland kein West-Deutschland. Aber es gibt Bodenschätze, hauptsächlich Öl und Gas. Doch da hat der Preisverfall für Öl und Gas nicht gerade geholfen. Deshalb geht es hier halt deutlich langsamer.

Da ist einiges kaputt.
Lösung des Problems
Sobald man von der „Hauptstraße“ abkommt, ist der Weg unbefestigt.
Typische Häuser in Dörfern und kleinen Städten
Kleine Stadt unterwegs
Dorf zwischen Krasnojask und Irkutsk
Dorf zwischen Krasnojask und Irkutsk
Dorf zwischen Krasnojask und Irkutsk
Im Dorf

In Gegenden mit Industrie entstehen Arbeitsplätze. Das zieht die Menschen an. Dies wird dann verstärkt durch Dienstleistungen. Das erzeugt einen gewissen Wohlstand. Das war halt schon immer so. Dies kann man sehr deutlich in Russland sehen. Es gibt prosperierende Gegenden mit dem normalen Leben welches wir auch von Deutschland kennen. Und es gibt Gegenden da möchte ich auch nicht leben.