Thailand,…

Nach der sehr einfachen Einreise nach Thailand, schlenderte ich zuerst mal durch die an der Grenze liegenden Häusern auf Nahrungsuche. Viele kleine Speditions-Firmen haben da ihren Firmensitz. Auch viele Neubauten, die typischen thailändischen Reihenhäuser, erster Stock für ein Ladengeschäft, obere Stockwerke zum Wohnen. Ich traf eine Familie mit der ich zusammen von einem typischen fahrenden Verkäufer eine Suppe gekauft und gegessen habe. Diese Familie will auch ein Speditionsgeschäft eröffnen und war gerade mit der Einrichtung beschäftigt.  Für 4.000.000 Bath (120.000 €) hatten sie das Stück Gebäude gekauft, ohne Klimaanlage, sehr sehr teuer, für mich etwas unglaubhaft.

Dann machte ich mich auf die Fahrt in Richtung Chiang Rai, ca. 100km schöne typische thailändische Landstraßen. Entlang an trockenen nicht bewirtschafteten Reisfeldern. Zunehmend machte sich ein starkes Glücksgefühl breit. Ich wußte nur nicht woher es kam, Heimatgefühle für Thailand oder weil ich nun mein Ziel Thailand erreicht hatte. Ok vielleicht beides.

 

Ich hatte nun eine Woche Zeit, bis ich meine Familie vom Flughafen in Bangkok abholen konnte. Diese Zeit verbrachte ich im Norden Thailand, ….Ching Rai, Wasserfälle, Tempel, Museen, …

Restaurant in Chiang Rai
Teak-Baum Plantage
Kohlekraftwerk mit Tagebau
Bhumipol Staudamm
Unterwegs, eine Katze ist vor den Hunden auf mein Autodach geflohen.
Nakhon Sawan, Woodball, eine Art Minigolf, die Leute sind sehr geschickt damit. Alle Altersklassen spielen.
Ayutthaya, Feierabend-Bier
Nakhon Savan, schöner Tempel auf einem Berg
Unterwegs auf einer Raststätte

Die letzten zwei Tagen mußte ich in Bangkok einiges organisieren.

Ich betrachte meine Reise als zu Ende, obwohl ich noch 3 Wochen in Thailand bleiben werde. Ich bin 19000 km gefahren, in mehr als 10 Ländern, in mehr als 40 Hotels übernachtet. Ich habe ca. 800l Diesel verbraucht, dafür werde ich in Thailand 200 Teak-Bäume pflanzen, damit das ganze CO2 neutral wird. Ich hatte mit ein Budget von 100€ pro Tag, für alle Ausgaben (Diesel, Hotels, Essen, Maut, Tickets für Sehenswürdigkeiten, …) geplant. Am Ende lag der Durchschnitt bei 82€/Tag. (Ohne die Kosten für das chinesische Reisebüro)

Nun werde ich das Auto in meiner thailändischen Heimat für 10 Monate parken. Nächstes Jahr im Juni mache ich mich dann auf die Rückfahrt nach Deutschland.

 

Laos,…

Die Einreise nach Laos gestaltete sich einfach. Ich hatte mir inzwischen angewöhnt einfach nach vorne zu fahren. Dann stand ich mal da und stellte mich unwissend. Dann wurde mir in der Regel geholfen. Das funktionierte auch an der laotischen Grenze. Die Grenzer waren sogar sehr freundlich und hilfsbereit. Bis auf eine Menschenschlange vor einem Schalter, bei dem ich ca. 2€ für die Autopapiere bezahlen musste ging es auch sehr schnell.

Laos, Grenzübergang zu China, ich bin in Laos …

Dann ging es in die Stadt, welche überraschend viele große Baustellen hatte, an denen auch gearbeitet wurde. Ich suchte eine Möglichkeit Geld zu  wechseln, konnte aber nichts finden. Auch in einem großen (sehr leeren) Hotel wurde kein Englisch gesprochen. Irgendwann wechselte mir ein Wirt in einem Restaurant 200 Yuan in ein Packen laotischem Geld. Aktuell war der Wechselkurs 1:4000.

Ich fuhr weiter, erstmals wieder durch eine mehrere Kilometer lange Baustelle über Staubpisten welche nicht beschildert waren.

Irgendwann stand ich dann wieder vor einer Kontrolle, diesmal nur eine Warenkontrolle, welche wieder mein Auto kontrollierte. Vermutlich war die durchgefahren Stadt so eine Art Wirtsschaft-Sonderzone.

Nach der Kontrolle wurde die Straße langsam besser. Es ging in die Berge, diese waren zwar nicht sonderlich hoch, aber es ging laufend hoch (900m) und runter (600m). Sehr viel Wald, wenig Landwirtschaft mit überwiegend Reisanbau, viele kleine Dörfer am Rande der Straße. Die meisten Häuser in den Dörfer waren aus Holz, die Menschen sehr einfach gekleidet, freundlich aber nicht fröhlich. Nachmittags kam ich in einem Restaurant vorbei, hier traf ich eine englisch-sprachige Frau. Diese erzählte mir, daß ihr Mann 5Jahre lang in Deutschland studiert hätte und sie nun zusammen in der STADT …. ein Tourismus-Büro führten. Doch im Moment sei es sehr ruhig. Auf jeden Fall spielte sie mit anderen Frauen Karten, während ihre Kinder sich meisten mit Handy beschäftigten.

Laos, Kautschuk-Ballen, sehr verdreckt und riecht übel.
Laos, Leute warten am Wegerand bis ihr Kautschuk abgeholt wird.
Laos, Wald

Die Frau hatte mir einen in der Nähe liegenden Wasserfall empfohlen, so fuhr ich dorthin. Doch unterwegs wurde die Straße immer schlechter, ich war ja einiges gewohnt, doch dies wollte ich meinem Auto nicht antun. So kehrte ich ohne Wasserfall auf meine Strecke zurück.

Laos, meistens Wald oder Reisfelder
Laos,…

Gegen 5 Uhr war ich dann in der Stadt …. da wollte ich eigentlich für die Nacht bleiben, aber ich fand kein Hotel. Also fuhr ich weiter, die letzten 100km ging es weiterhin Berg runter und hoch, doch die Landschaft war nun schöner und die Straße besser. Ich erreichte die Grenzstadt … nach Thailand in der Nacht, doch fand ich da ein sauberes Hotel mit Schwimmbad. (Alter klassischer thailändischer Hotelstil)

Laos, ca. 60km von der Grenze zu Thailand entfernt

Am nächsten Morgen sah ich mit die Stadt an und fuhr auch ans Ufer des Mekongs. Nach ca. 3h wurde es mir zu langweilig und ich fuhr an die Grenze.

Laos, alter Grenzübergang nach Thailand, seit es die Brücke gibt, ist dieser verwaist.
Laos, Mekong

Die Ausreise aus Laos war einfach und es war auch wenig los. Dann ging es  über die neue Brücke über den Mekong zur thailändischen Grenzstation. Davor hatte ich während der ganzen Reise Sorge, daß es hier mit meinem Auto nicht weitergeht. Doch die Sorge war unbegründet, im Gegenteil. Die Grenze war die einfachste und freundlichste auf der ganzen Reise. Nachdem ich die bekannte Immigration-Papier ausgefüllt hatte, ging es in ein Büro wo freundliche Thailänder meine Papiere kopierte, Geld 220Bath kassierten und mir dann die nächsten Schritte erklärten. Passkontrolle und Customer Office. Nach diesen zwei auch sehr einfachen Schritten war ich in Thailand.

 

 

 

 

 

 

China, Mohan, Ausreise

Von Kunming ging es die letzte Etappe in China nach Mohan. Dies waren ca. 700km gute Autobahn, leicht gebirgig von 2000km auf 1500km. Nun wurde es tropisch, feucht und warm. Fast nur noch Ur-Wald, keine Landwirtschaft mehr. Gebiet von freien Elefanten und Wildkatzen.

Unterwegs von Kunming nach Mohan (Grenze zu Laos)

Zwischendrinnen fuhren wir noch in die Stadt Xishuangbanna, auch hier noch, dicht an der Grenze, ein modernes China.

Xishuangbanna, chinesische Stadt in der Nähe zu Laos, im Hintergrund moderne Hochhäuser.

Kurz vor Mohan in einer kleinen Stadt die letzte Übernachtung in einem wiederum sehr schönen Hotel.

Am nächsten Morgen ging es dann zur Grenze. Hier trafen wir uns mit einem lokalen Reisebegleiter welcher die Ausreise-Papiere erledigte. Irgendwie warum auch immer, mußte ich mich in die LKW-Spur einreihen und es ging entsprechend langsam. Auch warteten wir sehr lange auf die Ausreisepapiere. Zwischen drinnen mußte ich dann das Gepäck ausladen und dies getrennt über die Grenze bringen. Doch mit viel Geduld funktionierte dies alles. Der Abschied von Bella viel mir schwer, wir waren ein gutes Team und ihre Hilfe wird mir für den Rest der Reise fehlen.

Kunming, Bella organisiert, …
Dali, Bella gefällt es auch hier.

 

China, Kunming

Von Dali ging es jetzt erstmal 600km auf einer guten Autobahn Richtung Kunming. Die sehr sehr grüne Landschaft wird jetzt steiniger und ein wenig trockener und auch wärmer.

Abends erreichten wir die Stadt und quälten uns durch den dichten Stadtverkehr auf der Suche nach einem Hotel. Öffentliche Parkplätze gibt es in der Innenstadt keine, so waren wir glücklich, als wir eine Einfahrt zu einer Hotel-Tiefgarage  fanden und diese auch nutzen konnten. Die Parkgebühren für diese Tiefgarage war dann auch 15€/Tag. Das Hotel war wiederum super, für ca. 35€/Nacht gab es schöne ruhige Zimmer und auch ein Frühstück.

Kunming ist eine wachsende typische chinesische Stadt mit 6Millionen Einwohner. In der Innenstadt eher ältere Bauten, moderne Super-Malls wechseln sich hier mit kleinen chinesischen Shops ab. Außen um die Stadt herum entstehen moderne Wohnblocks (alle ca. 25 Stockwerke hoch) hier wohnen die Leute in Eigentum oder Miete. Durchmischt wird die Stadt durch Büros, moderne Industrie.

Kunming, Innenstadt
Kunming, Blumenmarkt
Kunming, Blumenmarkt

 

Eigentlich nichts besonderes, trotzdem blieben wir den folgenden Tag in der Stadt. Wir versuchten für meinen Benz eine asiatische Navigation zu bekommen. Wir fuhren deshalb ca. 1h wiederum durch quälenden Verkehr zu einer Mercedes-Benz-Niederlassung, ein Prachtbau, hier werden Autos zelebriert. Der Service war super, ich hätte auch mein Auto kostenlos säubern lassen können, doch ich zog es vor, eher ein schmutziges Auto für die Grenzübergänge China/Laos und Laos/Thailand zu benutzen. Die Navigation gab es zwar, jedoch nur für China (nicht für Asien) und auch nur auf chinesisch, also nix für mich.

Anschließend schauten wir uns noch in einigen Shops Elektro-Motor-Bikes an. In ganz China sieht man keine stinkende Motor-Roller mehr, sondern nur noch diese leisen Elektro-Motor-Bikes.

Überall in China, nur noch Elektro-Motor-Roller
Überall in China, nur noch Elektro-Motor-Roller

Ich habe dann bei Bella zwei Elektro-Motor-Bikes bestellt. Bella wird sie in ihrer Heimatstadt Chengdu kaufen und über eine Spedition nach Thailand liefern.

China, Dali

Von Lijang ging es nach Dali, ca. 250km auf einer sehr guten Autobahn. Jetzt gab es keine großen Berge mehr zu überwinden, wir fuhren auf einer Hochebene von ca. 2000m. Sehr fruchtbarer Boden, viele kleine Felder mit Reis, Mais und Gemüse, viele Dörfer.

Unterwegs zwischen Lijang und Dali, fruchtbarer Boden, kleine Dörfer, kleine Landwirtschaften

Dali ist wiederum eine alte Stadt. Doch zum Unterschied zu Lijang ist Dali eher mit einer typischen thailändischen Stadt zu vergleichen. Auch viele kleine Geschäfte und Restaurants, jedoch nicht so herausgeputzt und schön und sauber wie Lijang, sondern irgendwie entstanden.

Wie mieteten uns Fahrräder und fuhren auf Land. Sehr schöne kleine Felder mit Reis, Mais, Blumen, Gemüse, …. werden von Hand bewirtschaftet. Man siehe Bauern auf dem Acker, mit Hacke und Rückenspritze. Dank des guten Klimas und des guten Boden gedeihen die Pflanzen sehr gut. Wir fuhren bis an den See und suchten ein Hotel. Doch hier waren die Hotelpreise über 150€/Nacht, viele reiche Chinesen mit ihren teueren Autos (Mercedes, BMW, …) und herausgeputzten Frauen.

Dali, tolle Landwirtschaft, fruchtbarer Boden, mildes Klima
Dali,
Dali, Fischmarkt
Dali,
Dali, auf 2200m Höhe, sehr fruchtbares Land, wird intensiv mit viel Handwerk bewirtschaftet.

Dali, ein Bewässerungskanal bringt Wasser vom See auf die Felder.
Dali, See, auch hier noch sehr sauberes Wasser, viel Tourismus, teuere Hotels,

Dali, Bella

Dali ist auch die „Hauptstadt der Blumen“ in China, …

Dali, wunderschöne Landschaft und Landwirtschaft, hier wird fast alles mit Hand gemacht.

In der Stadtmitte fanden wir dann ein Hotel für 20€/Nacht, war auch ok.

Am nächsten Morgen schauten wir uns noch eine der schönsten und größten buddhistische Tempelanlage in Dali an. Die Anlage, wunderschön restauriert und schön gepflegt, zieht sich den Berg hoch.

Dali, Buddhistische große Tempelanlage
Dali, Buddhistische große Tempelanlage
Dali, Buddhistische große Tempelanlage

 

 

 

 

China, Lijang

Das verlassen des Lugu-Sees fiel mir schwer. Der See lag so ruhig, ich mochte die Arbeitsweise der Menschen hier, man konnte auch schön am See laufen. Auch wäre eine Fahrpause nach den schwierigen Etappen notwendig gewesen. Doch für den nächsten Tag war Regen angesagt und wenn es regnet war die folgende Straße ebenfalls nicht befahrbar.

Es ging nun wieder ca. 200km über die Berge. Über 3200m hoch und dann wieder auf 1500m runter um einen Fluß zu überqueren und dann wieder hoch. Schwere Fahrt doch tolle Landschaft.

Wir erreichten Lijang am späten Nachmittag und fanden ein wunderschönes Hotel in der Altstadt. Hier machten wir erstmals für zwei Tage einen Stopp. Nach einem guten Abendessen schlenderten wir durch die schöne Altstadt. Sehr viele schöne kleine Geschäfte und Restaurants, kleine Gassen, nur Fußgänger, kleine Kanäle, kleine Brücken, jedes Haus, jedes Detail wunderschön.

Am nächsten Tag, besichtigten wir die schönsten Plätze und schlenderten den ganzen Tag durch die Altstadt.

Lijang,…
Lijang,..
Lijang,
Lijang,…
Lijang, Altstadt-Zentrum, Wasserräder förderten früher Wasser auf die Reisfelder
Lijing, Denkmal für die großen Denker von China, (Konfuzius,…) von hier oben hat man auch einen schönen Blick auf die Altstadt.
Lijang, Bella sendet ihre Wünsche ….

Die Stadt Lijang zieht sehr viele chinesische und auch westliche Touristen an. Es gibt nur kleine schöne Hotels und eine funktionierende Altstadt, in der auch noch alle Menschen wohnen und sich sichtlich wohlfühlen. Bella jammerte daß alles zu teuer hier sei, doch sie konnte auch nicht widerstreben einige Dinge einzukaufen. Die Geschäfte und das Angebot war einfach zu toll. Besonders handgemachter Schmuck und frisch gebackener Flower-Cake hat es uns angetan.

Lijang, schöne Details verschönern die Stadt
Lijang, Innenhof eines Hotels

 

China, Lugu-See

Von Xichang zum Lugu-See gab es nun keine Autobahnen mehr. Stattdessen gibt es Province-Straßen. In diesem Fall führt die Straße durch kleine Dörfer ins Gebirge. Die Straße wird immer schlechter, es gibt Erdrutsche und viele Steine auf der Fahrbahn. Die Straße führt Serpentinartig bis über 3300m hoch. Bei Regen ist diese Strecke gesperrt und nicht befahrbar. Tolle Aussichten belohnen einem für die schwere Strecke.

Unterwegs zum Lugu-See, jetzt gibt es keine Autobahn mehr, nur noch kleine Straßen, welche bis auf 3300m hoch führen.

Rund um den Lugu-See wohnt das Mosuo-Bergvolk, welches hier jedes auch noch so kleines Stückchen Land bewirtschaftet.

Lugu-See, 2700m hoch, sehr klares Wasser, noch keine Umweltverschmutzung.

China, Xichang

Nach der Besichtigung des Staudamms in Chengdu, fuhren wir in Richtung Xichang weiter. Die ersten ca. 200km ging es durch eine flache und landwirtschaftlich sehr genutzte Ebene. Anschließend kamen wir in die Berge. Hier leben Han-Chinesen, nicht mehr in Städten sondern in kleinen Dörfern oder Siedlungen im Berg. Viel Wald und eine Wahnsinns Autobahn führt bis über 2300m über die Berge. 150km eigentlich nur Brücken und Tunnels.

Von Chengdu bis Xichang, Autobahnen bis über 2200m hoch
Von Chengdu bis Xichang, Pause auf einer Autobahn Raststätte
Von Chengdu bis Xichang, Autobahnen bis über 2200m hoch

Trotz der sehr guten Straße, ging es wegen dem Regen, nur relativ langsam voran. Wir erreichten Xichang erst Nachts. Xichang ist mit ca. 300000 Einwohner eine relativ kleine Stadt und liegt auf ca. 2200m. Da wir Nachts in Xichang einfuhren erlebten wir die vielen schönen Lichter, Straßenbeleuchtung und Häuser-Animationen, toll. Ich habe leider keine Bilder davon gemacht. Auch hier wieder ein schönes preiswertes Hotel.

Am nächsten Morgen ging es direkt weiter zu einem kleinen See welcher an die Stadt angrenzt.

Xichang, kleiner See
Xichang, am kleinen See, obwohl auf 2200m Höhe gibt es Palmen.
Xichang, kleiner See am Rande der Stadt
Xichang, kleiner See am Rande der Stadt

 

 

 

China, Chengdu

Auf einer sehr guten Autobahn, ging es ca. 750km nach Chengdu.

Chengdu hat 15Millionen Einwohner die sich jedoch auf eine sehr große Fläche verteilen. Es gibt wie eine Spinnennetz Autobahnen welche die Stadt umgarnen.

Mitten in der Stadt fanden wir ein sehr schönes Hotel für ca. 35€/Nacht.

Am nächsten Morgen besuchten wir die Altstadt. Hier gibt sehr schöne Häuser, Plätze, Restaurants mit einer sehr großen Auswahl an Essen. Die Spezialität Hot-Pot hatten wir dann probiert. Man kann sich die Zutaten, Fleisch, Fisch, Gemüse, Nudeln, Kartoffeln, usw. selber aussuchen und dann selber braten und kochen.

Chengdu, Spezialität, Hot-Pot, am Tisch wird gebraten und gekocht. Eine Pfanne hat zwei Teile, damit kann man gleichzeitig braten und kochen.
Chengdu, historische Altstadt
Chengdu, Glasbläser, statt Glas wird hier Zucker verwendet
Chengdu, chinesische Show
Chengdu, chinesische Show
Chengdu, chinesische Altstadt

Nachmittags gingen wir in den People-Park. Ein großer Park, welcher schon seit über 50 Jahren den Menschen in der Stadt Erholung bietet. Dies wird auch von allen Altersgruppen gut genutzt. Man kann auf einem See Ruderboot fahren, Tanzen, malen, lesen, Schach spielen, in einem Teehaus Tee trinken, einfach nur schön. Wir blieben bis Abends im Park, anschließend begleitete ich Bella zur Metro-Station. Bella wohnt in Chengdu, sie fuhr mit der Metro nach Hause.

Chengdu, People Park mitten in der Stadt
Chengdu, People-Park, wird von allen Altersgruppen benutzt
Chengdu

Am nächsten Morgen, fuhren wir weiter. Wir schauten einen über 2000 Jahre alten Damm-Bau an.

Chengdu, Staudamm

 

China, Xi‘an

Wir kamen am späten Nachmittag in Xi‘an an. Die erste richtige Großstadt, ca. 9Millionen Menschen leben hier. Entsprechend langsam ging es in die Innenstadt, so konnte ich die Stadt bestaunen.

Nachdem wir im Hotel angekommen waren, gingen wir nur noch in ein Restaurant zum Abendessen.

Am nächsten Morgen, ging es bei nun leider Regenwetter, ca. 40km Außerhalb die Grabstätte des ersten Chinesischen Kaisers anzuschauen.

Erster Kaiser von einem vereinten China, 200v.Ch.
Xi‘an, Ausgrabungen, 8000 Soldaten aus Ton, alle mit eigenen Gesichtern, Grabbeigabe eines Kaiser 200v.Chr.
Xi‘an, Ausgrabungen, 8000 Soldaten aus Ton, alle mit eigenen Gesichtern, Grabbeigabe eines Kaiser 200v.Chr.
Xi‘an, Museum

Zurück in Xi’an machte ich eine Stadtbesichtigung. Von der Stadtmauer hat man einen schönen Überblick über die Altstadt und über die Neustadt.

Xi’an, Stadtmauer, Blick nach Außen
Stadtmauer, Blick nach Außen, sehr lebenswerte Stadt.

Innerhalb der Stadt, gibt es moderne Einkaufsstraßen auf denen die Menschen flanieren. Man fühlt sich da wie in Paris oder London. Die Menschen sind alle sehr fröhlich und gehen liebevoll miteinander um. Es gibt viel junge Paare, Familien, Opa und Oma mit Enkelkinder.

Abends ging es dann mit meiner Reisebegleiterin in die Muslim-Road. Das ist ein Stadtteil in dem ca. 60000 Muslims wohnen. Die Muslim-Road ist eine Fressgaße in dem es alles gibt was man sich auch nicht vorstellen kann.

Xi’an, Muslimstraße, Fressgaße, hier gibt es alles was man sich vorstellen kann.
Xi’an, Muslimstraße, Fressgaße, hier gibt es alles was man sich vorstellen kann.
Xi’an, Muslimstraße, Fressgaße, hier gibt es alles was man sich vorstellen kann.