Mongolei, Darchan und Ulan-Bator

Darchan ist eine Industriestadt ca. 100km südlich der Grenze zu Russland. Die Transsibirische Eisenbahn und die Autobahn AH3 führen durch die Stadt.

In Darchan, Buddha-Figur auf einer Anhöhe.
In der Mongolei, Darchan, sehr gut sortierter Kaufladen, Preise wie in Deutschland.

Nach einer guten Nacht in einem schönen Hotel in Darchan ging es weiter Richtung Ulan-Bator. Zuerst hatte ich Probleme wieder auf die Straße zu kommen. Die Richtung war ja klar, nur nach Süden, doch alle Ausfallstraßen waren durch Baustellen gesperrt. Erst nach 30 km war ich dann wieder auf der richtigen Straße.

Doch die Baustellen gingen weiter. Die Straße verwandelte sich in eine breite festgefahrene Erdpisten mit Wasserlöchern. Das ging so ca. 10km lang. Doch auch die anschließende Straße war sehr schlecht, viele Schlaglöcher und schlimmeres. Auf der Strecke sah man sehr viele defekte Autos am Straßenrand stehen und entsprechend viele Abschleppwagen.

Straße von Darchan nach Ulan-Bator, diese ist die AH3 also Autobahn.
Das ist auch die Autobahn, direkt nach Archan, festgefahrener Boden, wenn man Pech hat dann regnet es noch. Dann kannst du die Autos nicht mehr voneinander unterscheiden.

Für die 200km von Darchan nach Ulan-Bator brauchte ich 5 Stunden.

Ulan-Bator hat ca. 1.5 Millionen Einwohner ist flächenmäßig sehr groß. Alles verteilt sich, Industrie, normale Häuser, Wohnsiedlungen. Im Zentrum dann der gewohnte Autostau, nix. geht mehr. Irgendwann machte ich dann Stopp an einem Hotel.

Am nächsten Tag besuchte ich dann Ulan-Bator Zentrum. Der riesige (typisch sowjetische) Platz mit dem Parlament und der Chingis-Chan Statue. Der Platz wirkte auf mich komischerweise befreiend. Ich kaufte noch ein paar Händlern typische Bilder, Öl auf Leder gemalt, ab. Ich fragte mich zu einem Reisebüro durch, um die weitere Reise und Übernachtungsmöglichkeiten zu klären. Mehre Leute im Reisebüro gaben mir freundliche Informationen, die Straße nach China ist besser, es gibt unterwegs Hotels und auch Jurten zum übernachten.

Ich besuchte noch das Dinosaurier-Museum  und das Nationale-Museum. Das nationale Museum ist super, es stellt die letzen 2000 Jahre Mongolei sehr gut dar. Jedes Zeitalter wird dokumentiert durch Funde und entsprechende Grafiken. Ist auf jeden Fall lohnend hinzugehen. Anschließend ging ich noch shoppen, ich suchte Kashmir-Klamotten, konnte mich dann aber nicht entscheiden. Zurück im Hotel ging es dann mit dem Taxi für ca. 3€ für 4km. Das obligatorische Feierabend-Bier gab es dann nicht, wie ich verstanden habe, ist ein Tag im Monat Alkohol-Freier-Tag. Ich hatte mehrere Restaurants probiert, alle mit dem gleichen Ergebnis.

Ulan-Bator, moderne Hochhäuser gibt es auch.
Ulan-Bator, moderne Wohnsiedlungen. Die Stadt ist flächenmässig sehr groß und hat unterschiedliche Behausungen.
Ulan-Bator, auch Industrie gibt es in der Stadt
Ulan-Bator, nebendran das notwendige Kohlekraftwerk für die Stromerzeugung.
Ulan-Bator, Parlamentsgebäude
Ulan-Bator, Chingis-Chan der großer Führer im 1300 Jahrhundert hat er die Mongolen vereint und das Reich vergrößert. Sein Enkel Kublai-Chan hat Erbe durch China erweitert und es entstand der größte Reich vor ever.
Ulan-Bator, Chingis-Chan, alte mongolische Schrift, von oben nach unten, diese wurde erst durch die Sowjetunion 1948 abgeschafft und die kyrillische Schrift eingeführt.
Ulan-Bator, Parkstreifen durch die Stadt, hier kann man schön laufen.
Ulan-Bator, durch was wird die Erde gehalten …