Russland, Omsk, Nowosibisrk, Kemerovo

Die Stecke von Kurgan nach Omsk habe ich dem Navi überlassen. Ich merkte, daß immer weniger Verkehr war. Irgendwann stand ich an der Grenze von Kasachstan. Mist, nach Kasachstan einreisen war ja nicht das Problem, das geht mit dem deutschen Reisepass. (Ich war ja schon in Astana) aber ich hatte mnr eine einmalige Einreise-Erlaubnis für Russland. Also ging es wieder ein Stück zurück und über eine nördliche Route nach Omsk. Statt ca. 500km waren es jetzt über 700km. Die Landschaft war sehr eben, kaum Landwirtschaft, viel Wasser.

Landschaft westlich vom Ural

Abends kam ich in Omsk an, es hat nur geregnet. Auch am anderen Morgen regnete es, so habe ich ausser dem Hotel nichts von Omsk gesehen.

Auf der Strecke zwischen Omsk und Nowosibisrk gibt es nichts neues, rel. gute Straßen, wenig Verkehr, flache Landschaft, wenig Landwirtschaft.

Vor Nowosibisrk
Zwischen Omsk und Nowosibisrk, flache Landschaft

In Nowosibisrk machte ich erstmals wieder eine Pause. Ich schaute mir die Stadt an, den Bahnhof und ich fuhr an den Stausee. Der Stausee, staut den Fluß Ob über eine Länge von über 110km. (Fast doppelt dem Bodensee) Über ein Kraftwerk (2GWh Leistung ähnlich einem Atomkraftwerk) versorgt es die Stadt mit el.Leistung. Die Stadt mit ca. 1.5M Einwohner, war vor 130 Jahre noch ein Dorf und hat sich mit dem Bau der transsibirischen Eisenbahn entwickelt.

Am späten Nachmittag fuhr ich dann doch noch weiter in die Stadt Kemerovo. Hier wurde die Landschaft wieder hügeliger und man sah auch wieder mehr Landwirtschaft.

Kemerovo
Kemerowo, Wohnsiedlungen
Einkaufspassagen in Kemerovo