Serbien, Bulgarien, Türkei

Nach einem guten Schlaf und einem guten Frühstück ging es weiter.

Aus Belgrad ging es schnell raus, auf eine gute Autobahn, durch nun eine hügelige serbische Landschaft.

Meine Abzweige in die Dörfer zeigten jeweils immer das gleiche. Zerfallene  Häuser, einfach gekleidete Menschen, sehr alte Autos, zum Teil noch Eselkarren. In jedem Dorf ein offener Markt, hauptsächlich mit Lebensmittel. Trotz wenigen Autos, ein Verkehrskaos in den Dörfern. Die schmalen Straßen lassen halt nicht genügend Platz für alles. Einmal hat es mich erwischt, ich fuhr in ein Dorf, die Gassen wurden immer schmaler, dann ein Markt, es ging nicht mehr weiter, ich konnte nur noch zurück. Damit hatte sich meine Abenteuerlust in Serbien erledigt und ich fuhr wieder Autobahn.

Nach Bulgarien, ist ja eigentlich in der EU, trotzdem ging es nur langsam über die Grenze. Da ich schon mehrfach in Bulgarien war, fuhr ich hier durch. Ok, Sofia war dann der übliche Städte – Stau, aber ansonsten auf der Autobahn nichts los.

Am Abend war ich dann an der türkischen Grenze. Geduld ist hier gefragt. Trotz ca. 8 Linien, ging es nur langsam voran. Immerhin gab es kein Papierkrieg wie beim letzten mal. Inzwischen haben die Zöllner moderne Tablets mit welchen die einzelnen Schritte dokumentiert werden. Man befindet sich in einem Ablauf, Passport-Kontrolle, Auto-Kontrolle (es gibt auch sowas wie eine TÜV-Prüfstand für Bremsen und weitere Kontrollen), Gepäck-Kontrolle, usw. Ich musste/wollte eine Kfz-Haftpflicht abschließen, dies war, außer warten, kein Problem.  Es war schon dunkel, als ich endlich alles erledigt hatte.

Bis in die nächste Stadt Edirne war es nicht mehr weit. Ein schönes Hotel mit Schwimmbad hat mich für den Grenzstress entschädigt.